
Die geschichte des Gasthaus zur Post zu Kienberg
Der Gasthof zur Post
Die ersten Hinweise auf eine Taverne stammen aus dem Jahr 1490. Ab 1580 gab es zum Gasthaus auch einen Bauernhof
Die ehemalige Poststraße von München nach Salzburg war in den früheren 18. und 19. Jahrhunderten eine wichtige Lebensader für Kienberg. Zu den Zeiten der Postkutschen wurden im Gasthof zur Post die Pferde gewechselt und Reisende konnten hier übernachten.
In Kienberg gab es einen Unterwirt, weil dieser unterhalb der Kirche war und zur Unterscheidung nannte dann der Volksmund den Gasthof zur Post beim Oberwirt.
Beim Dorfbrand vom 25. Mai 1886 brannten das Wirtshaus, die zum Wirt gehörende Bäckerei, das Neubauergütl und die Michaelskapelle ab. Brauereibesitzer Johann Dietl von Baumburg ließ das Wirtshaus 1886/87 wieder aufbauen. Seit 1919 bestand neben der Gastwirtschaft eine Metzgerei.
Ab 1490 hieß er dann Gasthof zur Post und war Anlaufstelle für die Postkutschen und einer der wenigen Orte, an dem die Pferde gewechselt werden konnten.
Nach den Aufzeichnungen von Franz Paulhuber „Geschichtliche Nachrichten über die Pfarrei Kienberg”, verfasst 1858, und den Notizen von Michael Steinberger.
Kienberg, Okt. 2020
Herbert Schiebl
Ortsheimatpfleger
