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Die geschichte des Gasthaus zur Post zu Kienberg

Über uns – die Wirtsleute

In den Kienberger Geschichtsbüchern finden sich Aufzeichnungen, dass es bereits 1463 einen “Stephan der Wirt” gab. Nun, 558 Jahre später ist wieder ein Stefan der Wirt in Kienberg.

Stefan Langenhan’s berufliche Stationen führten durch das Arabella Alpenhotel am Spitzingsee, Bernhard’s Restaurant in Oberaudorf, Waitl Bräu Gaststätte in Dorfen, die Residenz Heinz Winkler in Aschau und Geisel’s Vinothek in München. Danach kochte er sieben Jahre auf einem Kreuzfahrtschiff und lernte dort seine Frau Theresa kennen. Mit ihr zog es ihn zwölf Jahre auf die Philippinen. Dort arbeitete er im Restaurant Aubergine, einem der “Best Twenty Restaurants of Asia”.

Schweinefleisch in allen Variationen ist das Nationalgericht auf den Philippinen. Kein Wunder also, dass Pork Adobo, geschmortes Wammerl und Nacken immer auf der Speisekarte zu finden sind.

Für seine Gäste verwendet Stefan Langenhan nur die besten Zutaten aus der Region. Das Fleisch bezieht er vom Bauernhof aus der Nachbarschaft und das Gemüse aus dem ländlichen Anbau der umliegenden Ortschaften. Selbstverständlich kommen auch die Biere aus der Region. Die untergärigen Biere und alkoholfreien Erfrischungsgetränke kommen von der Schlossbrauerei Stein a. d. Traun und die obergärigen Bier vom Weißbräu Schwendl aus Schalchen bei Tacherting.

Auf der Speisekarte gibt es Mediterranes, Asiatisches, Bayerisches und internationales Essen, das mit viel Liebe von den Wirtsleuten Stefan und Theresa Langenhan für ihre Gäste zubereitet wird. Die Speisekarte ist der Spiegel eines bewegten Lebens.

Der Gasthof zur Post

Die ersten Hinweise auf eine Taverne stammen aus dem Jahr 1490. Ab 1580 gab es zum Gasthaus auch einen Bauernhof

Die ehemalige Poststraße von München nach Salzburg war in den früheren 18. und 19. Jahrhunderten eine wichtige Lebensader für Kienberg. Zu den Zeiten der Postkutschen wurden im Gasthof zur Post die Pferde gewechselt und Reisende konnten hier übernachten.

In Kienberg gab es einen Unterwirt, weil dieser unterhalb der Kirche war und zur Unterscheidung nannte dann der Volksmund den Gasthof zur Post beim Oberwirt.

Beim Dorfbrand vom 25. Mai 1886 brannten das Wirtshaus, die zum Wirt gehörende Bäckerei, das Neubauergütl und die Michaelskapelle ab. Brauereibesitzer Johann Dietl von Baumburg ließ das Wirtshaus 1886/87 wieder aufbauen. Seit 1919 bestand neben der Gastwirtschaft eine Metzgerei.

Ab 1490 hieß er dann Gasthof zur Post und war Anlaufstelle für die Postkutschen und einer der wenigen Orte, an dem die Pferde gewechselt werden konnten.

Nach den Aufzeichnungen von Franz Paulhuber „Geschichtliche Nachrichten über die  Pfarrei Kienberg”, verfasst 1858, und den Notizen von Michael Steinberger.

Kienberg, Okt. 2020
Herbert Schiebl
Ortsheimatpfleger

Öffnungszeiten
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MO, DI Ruhetag

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